Geschichte

D-DAY - die Schlacht um Normandie

Die Geschichte der Schlacht um Normandie dürfte allen bekannt sein. Die Landungsoperation begann in der Nacht von 5 auf 6 Juni 1944. Mit drei Divisionen von Fallschirmspringern wurde versucht die strategische Positionen zu übernehmen. Einer der wichtigen Positionen war u.a. La Pointe du Hoc, wo einige Hundert Rangern dank eines gewagten Angriffs, die gefestigte Position eingenommen haben. Zu gleichen Zeit in den Morgenstunden auf fünf vorgesehenen Stränden - Utah Beach, Omaha, Cold, Juno und Sword - wurden vom Meer 135000 Soldaten und 20000 Fahrzeuge an Land gesetzt. Nun galt es die fünf Strände zu verbinden und sich auf Gegenangriff vorbereiten.

Um die Orte hautnah zu erleben, haben wir uns auf den 135 km langen Weg “D-Day Le Choc” gemacht. Der Weg beginnt in Bayeux, wo am 14 und 16 Juni 1944 General Ch. de Gaulle berühmten Reden und führt über Port-en-Bassin nach Colleville-sur-Mer. Port-en-Bassin ist ein kleiner Haffen, in dem die Hochseefischerei im Mittelpunkt steht aber auch in der Region die meisten Jakobsmuscheln mit den Schleppnetzen gesammelt aus der Seine-Bucht an Land gebracht werden. In Colleville-sur-Mer, über dem Strand von Omaha (übrigens, dort haben wir am wenigstens die Atmosphäre der damaligen Tage gespürt), auf einer Fläche von über 70 ha befindet sich ein amerikanischer Friedhof mit 9378 perfekt aneinandergereihten weißen Kreuzen. Es ist beeindruckend!.

Weiterhin geht der Weg über Verville-sur-Mer, wo sich ein Museum der Kriegsgegenstände befindet, nach La Point du Hoc. Dort unter den zerstörten Bunkern und Bombenkratern findet sich man “mitten im Krieg” wieder. Das Gelände wurde seit den Kämpfen in Juni 1944 nicht verändert worden. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Strände der Bucht. Von dort aus geht es weiter über Grandcamp-Maisy (Musée des Rangers) nach La Cambe. Dort findet man einen beeindruckenden, über 7 Hektar großen Friedhof der deutschen Soldaten. Ein Friedensgarten am Eingang mit 1220 Kugelahorn-Bäumen bildet ein lebendiges Friedenssymbol.

Es ist nicht einfach die Orte zu besichtigen - die Atmosphäre der Ort ruft die Vergangenheit der “heißen Tage” im Juni 1944 auf den Plan und versetzt den Besucher in das Geschehen hinein.

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